Yannick Leider

Ein polnischer(?) Maler, den ich in Grenoble kennen gelernt habe, der sich eine eigene Bildwelt geschaffen hat, ganz dramatisch unter einer lyrisch verspielten Oberfläche.





Wenn er sich zu seiner Malerei äußert, wirken seine Gedanken wie das Rieseln eines Baches, unvermuteteten Windungen folgend und doch eine erkennbare Grundrichtung einhaltend:

Der Künstler erfindet eine Schrift mit vielen Buchstaben . . . verlässt sich auf den Anfangseinfall . . . (hat) die freie Wahl . . . immer bessere (suchen) . . . von überall her melden sich die Farben: ich! . . . ich! . . . ich bin hier auf deiner Palette! Du magst doch gerne Gelb . . . die (Farbe) hat (wieder) gewonnen . . . immer ist die dabei . . . nicht wie wir, die Violetts . . . na ja, heul nicht, ich setze ja immer mal hier und da einen Tupfer Violett . . . es ist hübscher so, wenn es nicht ständig da ist und nur manchmal (auftaucht) . . . so reden die Farben freundlich auf den Maler ein, der ihnen auf seiner Leinwand ihre Plätze anweist . . . er denkt, so ist es recht, sagt er und signiert sein Bild links unten.

10.5.07 22:08

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