Umzug


Fortsetzung am neuen Ort

1 Kommentar 6.3.12 17:06, kommentieren

Tack – tack – tack – tack. . .

So hört sich der Auftritt manch sylphenhaft zarter Gestalten an.


Das harte Geräusch ihrer Schritte erinnert die Bewunderer der leicht wirkenden Erscheinungen an deren tatsächlich irdische Schwere: als gewichtig wollen sie ja wohl auch wahrgenommen werden.

1 Kommentar 1.3.12 23:10, kommentieren

Gewissensfrage

Falls er zufällig Fußballer ist, darf natürlich auch der Pazifist einen Elfmeter schießen, ohne Mitleid für den gegnerischen Torwart empfinden zu müssen, weil Fußball einigermaßen fair nach Spielregeln abläuft und niemand dabei umgebracht wird.

Aber muss er dabei nicht in einen inneren Zwiespalt geraten, wenn doch seine Spielleistung davon abhängt, dass er genügend Aggressivität aufbringt, um die gegnerische Mannschaft “aus dem Felde zu schlagen“?

2 Kommentare 29.2.12 22:46, kommentieren

Drachentöter


Es war eine falsche Alternative:
das einst mächtige apartheitmäßige Gebot, gegenständliche und abstrakt-konstruktive Kunst als unvereinbare Gegensätze zu trennen, hat mir nie eingeleuchtet. Aber es musste erst ein Superkünstler wie Gerhard Richter kommen, um das Tabu zu überwinden.






1 Kommentar 27.2.12 21:01, kommentieren

Gedankensplitter

Ach, immer wieder der schöne Schein:
ist er nicht der Nasenring, an dem man uns führt,
mit dem wir uns anführen lassen?

2 Kommentare 26.2.12 19:08, kommentieren

Kreuzwortaufgabe

“Wo ein . . . . . auftaucht, verbrüdern sich die Dummköpfe“, hat Jonathan Swift* gesagt.

*) großer irischer Satiriker, 1667 – 1745

Damit jeder erst mal nachdenken und das Suchwort selbst finden kann, steht es im Kommentar.

6 Kommentare 25.2.12 21:50, kommentieren

Alter Apfelbaum vor meiner Tür











und Arcimboldi* hätte seine Freude an ihm gehabt:



Der Winter (1573?),

*) Giuseppe Arcimboldo, genannt Arcimboldi, 1527 – 1593, Mailand.



1 Kommentar 24.2.12 20:45, kommentieren

Neues aus dem Atelier




Dürerstraße (18.1.12, kalt und sonnig-dunstig, mit einer Entschwindenden)
Acryl auf Leinwand, 40 x 40 cm

3 Kommentare 23.2.12 17:17, kommentieren

schon wieder ...

Leider gibt es schon wieder Probleme bei myblog.

2 Kommentare 23.2.12 14:21, kommentieren

Schein und Sein

Um neue Abonnenten zu gewinnen, bieten Zeitschriften möglichst ansehnliche Werbegeschenke auf. So lockt z.B. die ZEIT mit einer Dockingstation in Klavierlackoptik(!) – welch ein genialer Werbeeinfall, der Anlass für vielerlei Betrachtungen über den Zustand unserer Gesellschaft sein könnte.

Interessant an diesem Angebot scheint mir besonders, dass nicht nur mit einem leckeren Köder gelockt, sondern der Köder selber erst durch sprachliche Betörung schmackhaft gemacht wird.

Ich stelle mir das befriedigte Lachen der Werbefachleute vor,
als ihnen einfiel, wie man gewinnbringend die oft frustrierte Sehnsucht nach Teilhabe am schönen Schein in der Kulturindustrie anzapfen kann. Unter diesen Leuten wird wohl niemand ein Objekt in Klavierlackoptik im Hause haben wollen.

21.2.12 22:12, kommentieren